Gegensätze in Namibia

2. Januar 2018 at 10:20

Weite Savannen mit großen Tierbeständen treffen auf karge Wüstenlandschaften, kalte Ozeane mit Pinguinen und Robben treffen auf eine Großstadt, die von der deutschen Kultur geprägt ist, obwohl sie so weit entfernt liegt. Wenn diese Gegensätze aufeinandertreffen, befindet ihr euch in Namibia. Doch warum ist Namibia genau jetzt der richtige Ort, um eine Fernreise dorthin zu machen? Wir verraten euch die Highlights und was es sonst noch so über Namibia zu berichten gibt.

Namibia: Zwischen kalten Meeren und heißen Wüsten

In Namibia bestimmen Wüsten das Bild des Landes. Selbst in der Stadt sind sie allgegenwärtig und so verwundert es wohl niemanden, dass ihr noch immer viele Jäger und Sammler unterwegs sind. Die Ureinwohner, die sogenannten Buschleute, wie sie von Einheimischen genannt werden, werden immer wieder gesichtet, sobald man die Stadt verlässt.

Wüste Namibia Bäume

Besonders in Windhuk wird das deutlich. Hier lassen sich die meisten Touristen nieder, da sie von Windhuk aus wunderbar die ganze Welt von Namibia entdecken können. Die Stadt liegt rund 45 Kilometer von der Hauptstadt Namibias entfernt. Hier befindet sich auch der internationale Flughafen und so ist Windhuk auch die größte Stadt im Land. Knapp 340.000 Einwohner leben hier auf einer Höhe von 1.650 Metern.

Windhuk ist eine sehr schöne Stadt – trotz Flughafennähe. Hier gibt es Fußgängerzonen zum Bummeln rund um die Independence Avenue. Der afrikanische Charme kommt aber auch nicht zu kurz und so erinnert vieles daran, dass Namibia einmal eine deutsche Kolonie war. Von 1884 bis 1915 lebten hier viele Deutsche, weswegen es nicht nur viele deutsche Gerichte zu essen gibt, sondern auch die Sprache noch gesprochen wird.

Eisbein, Sauerkraut, Vollkornbrot und Bier sind überall zu finden und werden von den jetzigen Einwohnern sehr geliebt. Witzig ist auch, dass der Karneval als fünfte Jahreszeit einen festen Bestand in Namibia hat. Wer zu dieser Zeit hierher reist, hat wirklich viel zu feiern und fühlt sich fast, als wäre er in Deutschland.

Weiteres Highlight: Swakopmund

Ein Zeitzeuge aus der Kolonialzeit ist auch das Fort, das 1980 errichtet wurde. Es diente deutschen Truppen als Hauptsitz und ist heute ein Nationalmuseum, das man sich anschauen sollte. Hier gibt es tiefe Einblicke in die Geschichte von Namibia und man erfährt alles über die Kolonialzeit, aber auch über die Ureinwohner.

Flamingos Namibia Wüste

Ein Trip lohnt sich auch nach Swakopmund. Hier gibt es einen kühlen Strom, der Benguale- Meeresstrom, der für Abkühlung zwischendurch sorgt. Es ist angenehm kühl, aber schwimmen kann man im Wasser nicht, da die Wassertemperatur gerade einmal 17 Grad hat. Nur Hartgesottene trauen sich hinein.

In Swakopmund solltet ihr eine Bootsfahrt machen, denn mit ihr bekommt ihr die ganzen Unterschiede von Namibia zu Gesicht. Dort, wo vorher eine Wüste sich an die Andere reihte ist nun Kühle angesagt und die Landschaft hat sich komplett verändert. Es gibt unzählige Lagunen, in die ihr wunderbar mit einem Kajak fahren könnt. Es gibt Seevögel, Flamingos, Pelikane, aber auch Robben, Delfine und Wale, die ihr aus nächster Nähe sehen könnt.

Elefanten Safaripark Namibia

Schön ist vor allem auch die Walvis Bay, in der ihr Sandbording ausprobieren könnt. Es ist so ähnlich wie Snowboard fahren: Auf einer 130 Meter hohen Düne geht es mit einem Snowboard an den Füßen steil bergab. Ein riesengroßer Spaß!

Safaripark in Namibia

Wer nun noch nicht genug hat, schaut noch im Namib- Naukluft Park vorbei und lässt sich von dem 50.000 Quadratmeter großen Safaripark verzaubern. Hier gibt es die höchsten Dünen der Welt, eine weite Salzebene, aber auch viele Wildtiere. Die Big Five sind hier zu sehen: Löwen, Elefanten, Nashörner, Büffel und Leoparden. Es gibt aber auch Giraffen und viele andere Tiere an den Wasserlöchern zu bestaunen. Ihr gabt sie garantiert noch nie alle auf einem Haufen gesehen und so lohnt sich ein Abstecher in den Namib- Naukluft Park auf jeden Fall!