Ein Hoch auf die Kanaren!

4. Januar 2018 at 10:16

Die Kanaren sind eine Inselgruppe, zu denen sich viele Deutsche hingezogen fühlen. Ähnlich wie nach Mallorca gehen hier die meisten Reisen hin. Vor allem der Sommerurlaub kann auf den Kanaren gut verbracht werden. Aber auch im Winter locken milde Temperaturen mit viel Sonnenschein, sodass ihr euch von Schnee und Kälte eine Auszeit nehmen könnt.

Insgesamt sieben Inseln zählen zu der Inselgruppe der Kanaren. Jede Insel davon bietet den Urlaubern vor Ort etwas ganz Anderes. Ihr könnt auf ihnen Aktivurlaub genauso machen wie Strandurlaub oder Kultururlaub. Alles ist möglich und das ist es auch, was die Kanaren zu einem solch beliebten Urlaubsziel machen. Heute schauen wir uns die Inseln im Einzelnen an und verraten euch, wo de Hotspots liegen und was ihr vor Ort unbedingt machen solltet.

Gran Canaria Strand

Highlight der Kanaren: Gran Canaria

Im Sommer wie im Winter ist Gran Canaria ein tolles Anlaufziel. Die Hauptstadt Las Palmas wirbt damit, dass gerade einmal nur an 16 Tagen im Jahr nicht die Sonne scheint. Regen ist sowieso selten und so könnt ihr hier einen perfekten Sommerurlaub, auch im Winter, verbringen. Die schönsten Strände sind Playa del Inglés und Maspalomas. Beide überzeugen mit riesengroßen Sanddünen, durch die ihr hindurchgehen könnt und die ihr sonst maximal in der Wüste sehen könntet. Danach folgt gleich das Meer und so könnt ihr euch nach dem anstrengenden Fußmarsch gleich wunderbar abkühlen.

Die Hauptstadt Las Palmas überzeugt durch kleine Gassen, durch die ihr hindurch schlendern könnt. Shoppen kann man hier auch wunderbar und essen gehen. Nirgends sonst gibt es so viele kleine Restaurants in den Nebenstraßen, die darüber hinaus auch noch günstig sind. Sehenswert ist außerdem die Kathedrale Santa Ana, die man in der Innenstadt von Las Palmas gar nicht verfehlen kann. Auch der inaktive Vulkan, der Kakteen Park und der Wasserpark sind ein Muss.

La Palma

Die Insel La Palma ist nicht zu verwechseln mit der Hauptstadt Las Palmas von Gran Canaria. La Palma ist eine kleine Insel, die als Isla Verde, also also grüne Insel bekannt geworden ist. Hier gibt es viele Wälder, in denen ihr wandern gehen könnt. Rund 40 % der Insel sind mit Wald bedeckt.

Hobby- Astrologen werden von dieser Insel angezogen, weil der Blick auf den Himmel klar und sauber ist. Die Luft ist trocken, sodass man laue Nächte draußen verbringen kann. Das sind die besten Voraussetzungen für einen Blick auf den tollen Nachthimmel. Generell ist La Palma eher klein gehalten, es gibt weniger Restaurants, aber wer die Ruhe sucht, hat sie hier gefunden.

La Gomera Wald

Fuerteventura

Weiter geht es mit Fuerteventura, der zweitgrößten Insel der Kanaren. Es gibt 150 km Strand, sodass ihr hier einen perfekten Badeurlaub verleben könnt. Die Kitesurfer und Surfer haben sich hier angesiedelt, da es manchmal an bestimmten Strandabschnitten doch recht windig sein kann. Optimale Bedingungen also zum Wellenreiten.

Es gibt viele Hostels, die für jüngere Gäste ausgelegt sind, die ihren Spaß haben wollen, aber auch Hotels für aktive Ältere.

Trockenes Highlight: Lanzarote

Nicht zu vergessen ist auch Lanzarote. Früher galt die Insel als langweilig, öde und unwirtschaftlich, doch die Gesinnung hat sich gewandelt und so ist Lanzarote mittlerweile der Star der Kanaren. Anders als die anderen Inseln ist Lanzarote nicht grün, sondern braun. Hier gibt es viele trockene Landschaften. Der vulkanische Ursprung ist allgegenwärtig. Das erschafft tolle Landschaften, in denen ihr wandern gehen könnt. Interessant ist hier vor allem der Konzertsaal in der Vulkanhöhle, den man sich auf keinen Fall verpassen sollte.

Spektakulär ist auch der Aussichtspunkt Mirador del Rio, zu dem man erst wandern musst. Ebenfalls interessant ist es, vor Lanzarote zu tauchen. Unter Wasser zeigt sich ebenfalls der vulkanische Ursprung in Form von Lavafingern, die ihr euch wunderbar beim Tauchen anschauen könnt. Zudem gibt es eine Unterwasserausstellung mit Skulpturen des britischen Künstlers Jason deCaires. Den Nationalpark Timanfaya kann man auf dem Rücken eines Dromedars anschauen. Hier gibt es viele Tiere, die einst von Marokko importiert wurden.

Schön, schöner, El Hierro

Bisher fast unbekannt zeigt sich El Hierro von seiner besten Seite. Die Insel ist nicht so bekannt wie ihre Inselkollegen, aber auch wunderschön. Hier gibt es schwarze Lavaböden zu sehen. Die Natur steht im Mittelpunkt. Anders als auf den anderen Inseln gibt es keine Einkaufszentren oder weite Strände. Wer hier Urlaub macht, sollte sich im Klaren sein, dass die Insel noch recht ursprünglich ist. Gerade das suchen Viele.

Es gibt Rieseneidechsen, Naturschwimmbecken und ein Biosphärenreservat. Die ganze Insel wurde von der UNESCO zum Geopark erklärt. Vor Ort kann man sich Wanderungen anschließen, die einem die Insel näherbringen.

Teide Teneriffa Wald

Teneriffa – bergig mit Strandurlaub

Teneriffa ist bei Touristen bekannt für wunderbaren Strandurlaub. Hinzu kommen wunderschöne Landschaften wie das Anaga- Gebirge und so hat man von allem etwas: Vulkane, Strand, Meer und tolle Wälder. Auf Teneriffa kann man alles machen, was das Herz begehrt. Ob Tierparks, ob Wasserparks, ob Wandern, Surfen oder Tauchen. Auf Teneriffa ist alles möglich.

Die größte Kanareninsel überzeugt mit Bananenplantagen, der Hauptstadt Santa Cruz, in der man shoppen, aber auch feiern gehen kann und tollen Aussichten.

La Gomera – im Herzen der Kanaren

Da das Beste bekanntlich zum Schluss kommt, werfen wir nun einen Blick auf La Gomera. Die kleinste der Kanaren besticht durch kilometerlange Wanderwege. Ein 600 kilometerlanges Wandernetz sorgt dafür, dass ihr ausreichend Bewegung bekommt und die Insel erkunden könnt.

Massentourismus gibt es hier nicht. Alles wird individuell gestaltet. Witzig sind Ausflüge auf den Stelzen, den sogenannten Salto del Pastor. Mit ihnen haben Bauern sich früher über die unebenen Felder fortbewegt. Heute gibt es einen Verein, der die Fortbewegungsart für Touristen greifbar macht.