5 To Do´s in Australien

1. März 2018 at 15:04

Einmal nach Down Under fliegen, der in Sydney die Stadt unsicher machen, auf den Ayers Rock klettern und an den weißesten Stränden der Welt schwimmen gehen – all das könnt ihr in Australien machen! Klar, dass Australien bei den Fernreisen auf Platz 1 steht, denn hier könnt ihr so viel erleben, wie schon lange nicht mehr.

Wer in Australien auch noch eine Rundreise macht und nicht nur an einem Fleck bleibt, den hat bald das Fernweh gepackt. Koalas in der Natur sehen, Kängurus großziehen, durch den Regenwald wandern und am weißesten Sand der Welt schwimmen? Alles kein Problem! Heute verraten wir euch, welches die 5 to Do´s, Must See´s und die Hot Spots von Australien sind.

Australien Strand Stadt

1. Schwimmen am weißesten Strand der Welt

Jeder von euch wollte sicherlich schon einmal an einem Strand stehen, der aussieht wie eine Postkarte. Das habt ihr in Australien des Öfteren. Doch besonders schön ist der Whitehaven Beach. Der weiße Sand schmiegt sich wie Butter an die sanfte Wellenbrandung und der blaue Himmel tut sein Übriges, um die Kulisse wie auf einer Postkarte aussehen zu lassen.

Hier gibt es den weißesten Sand auf der ganzen Welt, was nicht zuletzt am hohen Quarzgehalt im Sand liegt. Fast 99 % vom Quarz macht ihn so strahlend weiß. Aus diesem Grund ist der Strand auch der am meisten fotografierte der Strand der Welt. Wenn ihr über ihn geht, fühlt er sich wunderbar weich und warm an. Fast alle Körner sind ungefähr gleich groß und damit ziemlich klein. Sie sind so fein wie Mehl und lassen sich einfach so von der Hand pusten. Es gibt eine Aussichtsplattform, zu der ihr wandern könnt und einen tollen Rundumblick auf die Gegend habt.

Da der Strand nicht direkt an einer großen Stadt liegt, sondern auf einer kleinen Insel, kommen nicht viele Touristen her und die, die herkommen, nehmen einen weiten Weg auf sich. Zu erreichen ist der Strand nämlich nur per Boot oder Wasserflugzeug. Bootsausflüge starten von Hamilton Island und Airlie Beach nach Whitehaven Beach. Spannender ist es aber mit dem Wasserflugzeug, denn so könnt ihr die traumhafte Landschaft auch gleich noch von oben sehen und landet direkt am Strand.

2. Koalas in der Natur begegnen

Viele Tierparks in Australien bieten Begegnungen mit Koalas an. Kein Wunder, denn der Koala gehört wie Australien wie das Bier zum Oktoberfest in Deutschland. Doch die knuffigen Kerlchen in der freien Natur zu sehen, ist noch einmal etwas ganz anderes.

Wer das gern tun möchte, sollte sich in den Lamington Nationalpark begeben. Er befindet sich im Südosten von Queensland und ist auch noch UNESCO Weltnaturerbe. Das ist er geworden, da sich hier der größte subtropische Nationalpark der Welt befindet. Gegründet wurde er 1915 und in ihm befinden sich alle vier Eukalyptusarten, die es auf der Welt gibt. Klar, dass es hier vor Koalas nur so wimmelt.

Wer durch den Park geht und immer mal wieder nach oben schaut, sieht die putzigen Kerlchen schon bald futternd an den Bäumen kleben. Die kleinen Wollknäule verstecken sich nicht wirklich und so kann man immer mal wieder einen sehen.

Wer ihnen noch näher kommen möchte, verbringt eine Nacht im Lamington Nationalpark. Es gibt hier nämlich Luxus Camps zum Übernachten. Das Nightfall ist hierbei am besten. Aber wundert euch nicht über die Geräusche in der Nacht – das sind nämlich auch die Koalas, die sich tatsächlich wie ein Grizzly oder wie ein Wildschwein anhören können. Wer mehr vom Park sehen will, kann auch noch Wanderungen zu einem der 500 Wasserfälle machen, die es hier überall gibt. Langweilig wird es garantiert nie.

Australien Koala Bambus

3. Durch den Regenwald am Strand gehen

Wer Abenteuer liebt, ist au der Fraser Island genau an der richtigen Adresse. Es gibt gerade einmal 200 Einwohner, die Insel ist nur 124 Kilometer lang und wer zwei Tage hier ist, möchte nie wieder weg. Sie ist die einzige Sandinsel der Welt, auf der Regenwald wächst und damit ist sie ganz schön gefragt.

Wer also einmal im Sandstrand durch den Regenwald wandern möchte, bekommt jetzt die Gelegenheit dazu – und das wirklich auch nur auf Fraser Island. Ihr könnt vom Sand aus in die hohen Baumkronen schauen, euch ein schattiges Plätzchen für ein Picknick suchen, schwimmen gehen oder über umgefallene Baumstämme balancieren. Ein echter Spaß für Abenteurer.

Aber Fraser Island hat auch sonst noch etwas zu bieten. Die Mount Bowarrady ist die höchste Düne mit 240 Metern Höhe. Ihr könnt sie erklimmen und einen tollen Ausblick genießen. Genau hier könnt ihr auch Sandboarden gehen. Wer will, kann auf der Ostseite der Insel Haie und Wale vom Land aus beobachten oder sich in dem größten Frischwasserfluss der Insel, dem Eli Creek, mit einem Gummireifen treiben lassen. Fraser Island ist schon ein echtes Highlight!

4. Übernachtung auf einem Riff

Unser viertes Highlight werdet ihr garantiert nur einmal im Leben machen und damit muss ein bleibender Eindruck hinterlassen werden. Aber keine Angst, das tut es auf jeden Fall, wenn ihr auf einem Riff übernachtet. Das Great Barrier Reef ist das größte Riff der Welt. Hier gibt es nichts, was es nicht gibt und so könnt ihr auf ihm auch übernachten.

Es gibt das Reef World, ein 50 mal 15 Meter größtes Ponton mit drei Ebenen, auf dem ihr übernachten könnt. Das Ganze befindet sich ganz in der Nähe des berühmten Herzriffs, in dem die Taucher so gerne tauchen gehen. Für Taucher, aber auch für Naturliebhaber eine einmalige Sache, die es sonst nirgends auf der Welt gibt.

Wer will, kann direkt vor Ort Tauchen oder Schnorcheln gehen. Von der Plattform aus geht es direkt ins Meer und damit auch ins Riff. So habt ihr alle Fische direkt vor der Haustür. Anfangs ist das Ganze zwar ein wenig nervig, weil viele Touristen herkommen, die Tagesausflüge machen, aber gegen 15 Uhr sind alle wieder verschwunden. Jetzt habt ihr das Riff für euch und könnt euch nach Herzenslust ausleben. Gerade einmal 12 Leute dürfen hier auf einmal übernachten – und das unter freiem Himmel mit Blick auf die sagenhaften Sterne.

Ayers Rock Australien

5. Ein Känguru großziehen

Zugegeben, ein Urlaub reicht nicht aus, um ein Känguru großzuziehen, aber es kann ein toller Anfang sein und ein bisschen habt ihr am Leben des Kleinen dann trotzdem teilgenommen. Wer das richtige Leben mit Kängurus kennenlernen will, sollte sich auf eine australische Farm begeben. Auf der Myelle Farm Stay habt ihr die Möglichkeit, euch um ein Känguru- Baby zu kümmern.

Hier stranden oftmals Känguru- Babys, deren Mutter angefahren wurde. Die Babys steckten noch im Beutel und müssen nun von Menschenhand großgezogen werden. Wer an einen Hoodie (Kapuzenpullover) denkt, hat mehr vom Tag. Die Kleinen brauchen nämlich einen Beutel- Ersatz, um transportiert zu werden und den haben sie im Kapuzenpullover gefunden.

Man lebt mit der Farm- Familie im großen Haus und kann bei der Arbeit mithelfen. Eier sammeln, den Umgang mit einem Lasso lernen, Kühe melken und natürlich Kängurus großziehen. Auf der Farm gibt es auch noch knapp 20 Pferde und 400 Kühe, also ist immer etwas zu tun. Wer das Farmleben kennenlernen will, ist hier auf jeden Fall genau richtig.