Unglaubliches Island – Die Highlights vor Ort

7. September 2016 at 10:36

Wer einmal eine Reise nach Island macht, möchte nie wieder weg von dort. Alles in Island wirkt ursprünglich. Die Natur ist wunderschön und man hat das Gefühl, völlig allein auf der Welt zu sein. Oft begegnet man lange Zeit keiner Menschenseele, außer man befindet sich gerade bei einer Sehenswürdigkeit. Was Island, außer der Natur noch alles zu bieten hat – darauf werden wir heute einen Blick.

Rose Island Island

Von Reykjavik starten alle Touren aus

Wer nach Island reisen möchte, sollte sich in einer größeren Stadt einquartieren. In kleineren Ortschaften hat man zwar seine Ruhe, aber wenn man mehr als Ruhe haben möchte, sollte man schon ein wenig an der Zivilisation sein. Die Hauptstadt von Island ist Reykjavik und hier ist ordentlich etwas los. Neben unzähligen Museen (Freilichtmuseum Árbæjarsafn, dem islandischen Nationalmuseum und dem Reykjavik Nationalmuseum – um nur einige zu nennen) starten hier auch alle Touren, die man in Island machen kann – und das sind wirklich einige. Island hat rein von der Natur her unheimlich viele Sehenswürdigkeiten, die es lohnt anzuschauen und so wollen wir euch einen kleinen Vorgeschmack auf das geben, was ihr vor Ort alles erleben könnt.

Island Eisblock Eis

Der Golden Circle – absolut schön!

Ein absolutes Highlight ist natürlich der Golden Circle, den ihr unbedingt mit dem Auto abfahren solltet. Auf dieser Strecke befinden sich viele Sehenswürdigkeiten wegen denen ihr nach Island fahren würdet. Die Rundfahrt ist rund 300 Kilometer lang und dauert in der reinen Fahrzeit 4 bis 5 Stunden. Man sollte aber eine bis zwei Tage einplanen und sich unterwegs eine Unterkunft suchen, damit man die Fahrt und die Highlights auf dem Weg auch richtig genießen kann. Die drei wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf der trecke sind die Thing- Stätte Pinhvellir, die im gleichnamigen Nationalpark zu finden ist. Hier kann man eine Wanderung zum naheliegenden Wasserfall Öxararfoss machen und das Ertränkungsbecken Drekkingarhylur anschauen. Danach geht es weiter zum Geothermalgebiet namens Haukadalur. Dort kann man den Namensgeber aller Geysire anschauen, den Großen Geysir. Er kann bis zu 60 Metern Höhe erreichen, wen er spuckt. Zudem gibt es auch den Geysir Strokkur, der alle 10 Minuten Wasser in die Höhe spuckt und die Thermalquelle Blesi, die strahlend blaues Wasser hat. Danach geht es noch zum bekannten Wasserfall Gullfoss, der auch goldener Wasserfall genannt wird. Er besteht aus zwei Stufen. Die erste Stufe liegt bei 11 Metern und die zweite Stufe bei 21 Metern und so ist es der größte Wasserfall in Island.

Gufufoss Island Wasserfall

Beste Idee: Selbst ein Auto mieten

Nachdem der Golden Circle nun abgefahren wurde, kann man sich natürlich auch noch mehr Natur- Highlights anschauen. Es gibt heiße Quellen rund um Laugarvatn, in denen man sogar schwimmen gehen darf, einen ehemaligen Bischofssitz in Skalholt und einen Vulkankrater, der sich Kerio nennt. Auch Walbeobachtungen kann man machen, wenn man bei einer Bootstour mitfährt. Tauchen gehen ebenfalls. Ihr solltet aber darauf achten, im Sommer nach Island zu fahren, denn sonst ist es viel zu kalt. Sommerurlaub könnt ihr hier gar nicht machen, auch wenn Strand zu genüge vorhanden ist. Die Höchsttemperaturen belaufen sich im Sommer in Island gerade einmal auf 12 bis 14 Grad. Eine Jacke ist also euer ständiger Begleiter. Im Winter kann es richtig kalt werden – bis zu minus 10 Grad können erreicht werden. Der Sommer ist also die beste Reisezeit, damit ihr euch auch aus dem Haus bewegen wollt. Praktisch ist es auch, wenn man sich vor Ort ein Auto mietet, um zu den ganzen Sehenswürdigkeiten zu gelangen, denn die sind meist weitläufig auseinander.