Tourismus in Österreich

11. Juni 2012 at 08:34

Österreichischer Wellness ist beliebter denn je: über 15% der im Sommer und Winter einquartierten Gäste bezeichneten ihren Aufenthalt in einem Vitalhotel in Österreich als Wellnessurlaub. Dabei kommen die Gäste vor allem aus Deutschland, aber auch aus den Niederlanden und der Schweiz. Wellnesshotels besucht man bevorzugt mit dem eigenen Partner. Knapp die Hälfte können so in einem der unzähligen Wellnesshotels entspannen und urlauben. Dabei ist auch der Anteil beider Geschlechter relativ gleichmäßig verteilt, in den Wellnesshotels halten sich im Mittel nur vier Prozent mehr Frauen als Männer auf.

 

Almesberger RasulEin wichtiger Aspekt in den Wellnesshotels in Österreich ist seit jeher die Qualität. Diese scheint für die Gäste mehr als ausreichend, denn mehr als 50% der Gäste waren schon einmal da und kehren somit gerne wieder an den alten Erholungsort zurück. Der Rest lässt sich von Mundpropaganda beziehungsweise dem Internet beraten.
Interessant ist auch, dass sich der Wellnessgast seinen Aufenthalt im Vitalhotel einiges kosten lässt, im Durchschnitt werden 145,- Euro pro Tag und Gast in den Erholungsurlaub investiert.

 

Auch Sport gehört für den Durchschnittsgast in Österreich dazu. Besonders jene Leute, die ihren Aufenthalt im Vitalhotel verbringen, zählen Sportarten, wie Wandern, Schilauf und Tennis zu den beliebtesten Beschäftigungen in der arbeitsfreien Zeit.

 

Almesberger MassageWichtig ist den Reisenden auch, dass die Qualität des Wellnesshotels nachgewiesen ist. Dies kann beispielsweise in Form von der Anzahl der Sterne passieren. Besonders etwas besser begütete Menschen geben bei der Wahl ihres Wellnesshotels in Österreich gerne mehr Geld für 4 oder 5 Sterne aus. Qualitäts-Gütezeichen stehen scheinbar bei den Gästen hoch im Kurs. Dabei lässt sich herauslesen, dass jene, die über verantwortungsvollere Beschäftigungen verfügen, gerne mehr Geld ausgeben, um eine gewisse Sicherheit zu haben, dass ihr Urlaub ganz im Zeichen des Wohlbefindens und der Gesundheit steht.

 

Für die Zukunft des österreichischen Tourismusmarktes wird es wichtig sein, die Bürger der ehemaligen Ostblockstaaten mit unterschiedlichen Angeboten in die Wellnesshotels in Österreich zu locken. Dadurch würde nicht nur jede Menge Geld in die österreichische Staatskasse gespühlt werden, sondern es würden sich von alleine Dutzend weiteren Arbeitsplätzen in dieser Branche ergeben. Sicher wäre es auch von Vorteil für den örtlichen Kleintourismus, der durch mehr Urlauber am Land ebenfalls profitieren würde.