Pisa – Meine neue Lieblingsstadt

17. Mai 2015 at 19:08

schiefe-turm-von-pisaWas denkt ihr als erstes, wenn ihr an Pisa denkt? Richtig, an den Schiefen Turm von Pisa. Aber Pisa, die kleine Stadt am Fluss Arno, hat natürlich noch viel mehr zu bieten als irgendeinen alten Turm, der bald umkippen könnte. Schön ist er, keine Frage, aber Pisa ist noch viel mehr als nur der Schiefe Turm. In Pisa könnt ihr das Leben genießen, denn hier liegen Entspannung und traumhafte Kulissen mit Sehenswürdigkeiten nah beieinander.

Pisa – Viele Möglichkeiten zur Entspannung

Einer alten Überlieferung zu Folge soll auf dem zugefrorenen Fluss, dem Arno, der sich quer durch Pisa schlängelt, früher Schach gespielt worden sein. Lang ist es her, die Tradition ist aber geblieben und so treffen sich immer noch Menschen auf dem Platz vor dem kleinen Laden in der 113 Via Santa Maria, um Schach zu spielen. Eine lange Tradition, der sich Touristen zur Entspannung natürlich gerne anschließen dürfen. Weiter geht es an einem entspannten Tag zur Sommerbar Arigine e Margini. Hier kann man wunderbar den Abend ausklingen lassen, denn so eine schöne Kulisse, besonders im Abendlicht, hat man selten gesehen. Die Palazzi liegt zum Teil im Fluss und so plätschern die Wellen sanft gegen die Planken, wenn ein Boot vorbeifährt. Zu Essen gibt es alles, was aus dem Meer kommt. Wer den Tag danach noch nicht enden lassen möchte, der macht sich auf den Weg zur Gelateria De´Coltello. Hier soll angeblich das Speiseeis erfunden worden sein und das schmeckt man auch. Neben Creme und Sorbet gibt es auch Granita und so ist für jeden etwas dabei.

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Ein bisschen Kultur darf es aber doch sein!

Wer sich den Schiefen Turm von Pisa schon angesehen hat, weiß wie interessant er ist. Schon beim Bau ist er ein wenig abgesackt und so dürfen nur rund 30 Menschen auf einmal auf den Turm, um ein Umkippen zu verhindern. Wer sich noch etwas anderes Kulturelles anschauen möchte, geht zur Residenza D´Epoca Santa Caterina d ´Alessandria. Die Kirche befindet sich in einer Nebenstraße und ist damit noch ein Geheimtipp. Hier gibt es wunderschöne Fresken zum Anschauen, wer möchte kann sogar in einem der Räume übernachten. Am besten zum Frühstück vorbeigehen, wenn die Stadt gerade erst noch erwacht. Danach geht es zur Tuttomondo, eine weltberühmte Wandmalerei von Keith Harings. Das Kunstwerk mit 30 Figuren wurde an eine 180 quadratmetergroße Wand gemalt, kurz bevor der Künstler 1990 starb.