Glasgow – Hochburg für Hipster

10. Mai 2017 at 08:42

Glasgow Skyline Wasser

Glasgow, die Hauptstadt von Schottland, war bisher nicht so sehr im Gespräch für einen coolen Urlaub. Mittlerweile hat sich die Stadt aber zu einer richtigen Hochburg für Kultur entwickelt und ist deswegen ein immer beliebteres Reiseziel geworden. Von der langweiligen, grauen Stadt ist nicht mehr viel zu sehen. Künstler gibt es an jeder Ecke und so hat sich die Stadt im Laufe der Zeit zu einem richtigen Highlight entwickelt. Was ihr alles in Glasgow entdecken könnt, verraten wir euch heute.

People make Glasgow

Einst war Glasgow eine graue Industriestadt, die von Arbeitern besiedelt wurde. Querdenker und Künstler belebten die Stadt neu und gaben ihr den Look, den sie heute hat. Mit der Zeit hat sich die Stadt zu einer richtige kreativen Metropole entwickelt. Von dem ursprünglichen Grau ist nichts mehr zu sehen. Die Stadt blüht auf und das vor allem wegen der vielen Studenten. Glasgow ist eine Studentenstadt geworden mit vier Universitäten, die vor allem Schauspieler und Künstler ausbilden. Nicht umsonst wird Glasgow deswegen als kreative Stadt angesehen, denn hier gibt es einen unvergleichlichen Mix aus Kulturen und Menschen. People make Glasgow ist nicht umsonst das Credo von Glasgow und überall sieht man wild gemischte Menschengruppe, in denen Punks genauso zu sehen sind wie Business Ladys.

Glasgow Aussicht Sehenswürdigkeit

Glasgow ist die Stadt der Gegensätze

Doch was gibt es in Glasgow eigentlich zu sehen? Zuallererst wäre da einmal die bekannte Reiterstatue, die ein Verkehrshütchen auf dem Kopf hat. Sie steht vor der Gallery of Modern Art und ist ein Symbol für die Experimentierfreude der Glasgower. Entstanden ist dieser Brauch in den 80iger Jahren, als betrunkene Studenten das Hütchen auf die Statue gesetzt haben. Seitdem ist es eine Tradition, das Hütchen wieder auf den Kopf des Duke Of Wellington zu setzen, wenn es einmal hinuntergefallen ist. Diese urige Tradition ist aber nicht das Einzige, was euch erwartet, wenn ihr nach Glasgow fahrt. Auch die Gallery of Modern Art und der Botanische Garten können sich sehen lassen. Das Stadtzentrum ist geprägt von viktorianischen Prachtbauten und zwischendurch gibt es immer wieder graue Zweckbauten aus vergangenen Tagen zu sehen. Glasgow ist die Stadt der Gegensätze und das ist auch gut so.

Kelvingrove Glasgow Highlight

Es lohnt sich, die Stadt zu erkunden

Absolut sehenswert ist auch das Ausgehviertel Finnieston. Es ist das hippste Viertel im Königreich und überzeugt nur so von coolen Hipstern, angesagten Shopping- Läden und guten Restaurants. Das Beste daran ist, dass die Restaurants fast jeden Tag gut gefüllt sind, denn Essen gehen ist hier nicht teuer. Das macht den Ort für Touristen natürlich noch interessanter, da man nicht viel Geld ausgeben muss, wenn man in Glasgow unterwegs ist. Vegane Restaurants schießen nur so aus dem Boden und bei der Glasgow Music City Tour kann man erfahren, welche Musiker alle aus Glasgow kommen. Dabei kommt man auch beim „Nice N Sleazy“ vorbei, in dem die besten Bands der Stadt spielen und Scarlett Johansson die Nächte durchgemacht hat. Es gibt Straßenmusiker, kleine Cafés, Theaterfoyers und Gallerien, die aus dem Boden schießen und sich immer wieder neu erfinden. Ein Besuch in der Saint Luke´s Church ist übrigens auch Pflicht, denn hier spielen nicht nur die coolsten Djs, sondern auch die besten Rockbands.