Einmal quer durch Frankreich…

22. Februar 2015 at 00:12

… das dachten sich auch mein Freund und ich und so brachen wir im letzten Sommer zu einem Roadtrip auf. Paris hatten wir uns in dem Jahr zuvor schon angeschaut und so hielten wir auf dem Hinweg lieber in La Chátre an, um uns die hübsche Kathedrale anzusehen, die dort steht. Von Deutschland aus fährt man grob gerechnet 8 bis 10 Stunden bis zur Küste von Frankreich und so kann es ganz schlau für unterwegs sein, ein Hotel zu buchen, um einen Zwischenstopp zu machen. La Chátre war eine gute Wahl. Hier gibt es viele gute Restaurants und die Kathedrale kann sich wirklich sehen lassen. Weiter war bei unserer Reise geplant, dass wir hauptsächlich an der Mittelmeerküste bleiben würden. Von Marseille ging es für uns nach Arles, danach nach Montpellier und zu guter Letzt nach Carcassonne, wo wir den Urlaub ausklingen lassen wollten.

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Zwei Tage Marseille, dann nach Arles

Ich wollte mir unbedingt Marseille anschauen. Hier soll die Kunst sehr weit verbreitet sein. Streetart gibt es überall zu sehen, besonders im Viertel Cours Julien. Das Kunstzentrum schlägt mit dem Museum Mucem zu Buche und einmal abgesehen von der Kunst, die man anschauen kann, bietet Marseille auch kulinarische Kunst. Still nach dem Motto „Das Auge isst mit“ ist das Essen einfach grandios angerichtet. Wir verbrachten eine Nacht in einem schönen, alten Hotel und fuhren am nächsten Tag weiter nach Arles. Auf der Küstenstraße ist die Aussicht einmalig und unterwegs kommt man immer einmal wieder an kleinen, idyllischen Örtchen vorbei. Arles soll die Stadt mit den meisten Sonnentagen im Jahr sein. Fast 300 Stück bieten nicht nur braune Haut, sondern auch gute Laune. Van Gogh war ein riesengroßer Fan dieser Stadt und so kann man sich hier neu interpretierte Werke zeitgenössischer Künstler im Sinne von Van Goghs ansehen. Da wir an einem Freitag ankamen, blieben wir noch einen Tag länger, damit wir uns den Markt am Samstag noch anschauen konnten – es hat sich wirklich gelohnt.

Montpellier & Carcassonne

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Foto: julia schäfer / pixelio.de

Weiter ging es für uns nach Montpellier, wo man hervorragend shoppen gehen kann. Hier kann man sich kleine und große Wünsche erfüllen. Abends sind wir dann in einem der vielen guten Restaurants essen gegangen. Das Bekannteste ist hier übrigens das „L´Atelier Gourmand“, das gar nicht so kostspielig ist, wie es sich anhört. Den Abend ließen wir in der Sauna ausklingen, um am nächsten Tag frisch gestärkt nach Carcassonne aufbrechen zu können. Carcassonne liegt rund 1,5 Stunden mit dem Auto entfernt. Diese Distanz überbrückten wir ganz locker nach dem Frühstück. Dort angekommen, fühlt man sich wie in eine andere Seite versetzt. Es ist irgendwie mittelalterlich, was nicht zuletzt an der riesengroßen Burg liegt, die einfach über allem zu schweben scheint. Da mein Freund ein riesengroßer Mittelalter- Fan ist, haben wir die letzten Tage unseres Urlaubs in Carcassonne verbracht.