Baleareninseln – Unter die Lupe genommen

13. Juni 2017 at 07:55

Hafen Schiff Menorca

Die Balearen gelten seit je her als tolles Urlaubsziel. Innerhalb der Inselgruppe gibt es ganz unterschiedliche Inseln und so lohnt es sich wirklich, jeder Insel der Balearen eine Chance zu geben, denn sie sind nicht alle gleich wie vermutet, sondern so wunderschön unterschiedlich, dass ihr es kaum fassen könnt, wenn ihr einmal vor Ort seid. Damit ihr wisst, auf welche Baleareninsel es euch als erstes verschlagen sollte, haben wir die Highlights vor Ort für euch aufgezählt und überzeugen euch von der jeweiligen Inseln. Die Qual der Wahl liegt letzten endes bei euch, aber wir geben euch einen sagenhaften Vorgeschmack auf einen schönen Urlaub.

Die Bekannteste: Mallorca

Die bekannteste Baleareninsel von allen ist natürlich Mallorca. Sie wird schon als deutsche Inseln angesehen, weil so viele Deutsche auf ihr Urlaub machen. Ihren Charme hat sie dadurch aber nicht verloren und so kommt ihr, wenn ihr auf Mallorca Urlaub macht, immer noch in den Geschmack der ursprünglichen Tradition von Mallorca, die sich mit viel Neuem vermischt hat. Die Insel ist knapp 3600 km² groß und so gibt es viel zu entdecken. Mallorca ist übrigens viel mehr als nur der Ballermann, der so bekannt geworden ist. Gerade in anderen Gebieten ist die Natur sehr schön anzusehen, ihr könnt wandern gehen, eine Strandbuggy Tour machen oder Sightseeing. Es gibt kleine Fincas, große Pools und Zitronenhaine, in denen ihr spazieren gehen könnt. Nicht umsonst machten Berühmtheiten wie Pablo Picasso und Ava Gardner hier Urlaub, um neue Kraft zu schöpfen und sich inspirieren zu lassen. Wer will, kann mit der Nostalgie- Eisenbahn „Roter Blitz“ fahren und fliegt nur so durch die Zitronenhaine. Ein längerer Ausflug führt auf die Halbinsel Formentor, auf der es einen tollen Aussichtsfelsen gibt. Alles in allem ist Mallorca so beliebt, weil sie gerade einmal 1,5 Stunden von Deutschland entfernt liegt und auch noch viele schöne, ursprüngliche Ecken hat, die es zu entdecken gilt.

Die kleine Schwester von Mallorca: Menorca

Wer nicht nach Mallorca fliegen möchte, weil es dort zu viele Touristen gibt, der kann mit Menorca vorlieb nehmen, denn hier tummeln sich zwar auch ein paar Touristen, aber nicht so viele wie auf Mallorca. Kein Wunder, denn die kleine Schwester von Mallorca ist gerade einmal 50 km lang und 16 km breit. Im Norden gibt es schroffe Felsküsten, die absolut malerisch wirken und im Süden erstreckt sich ein Badeparadies auf viele kleine Buchten, sodass ihr Glück haben könnt, eine eigene, kleine Bucht für euch zu haben. Im Norden sind aufgrund der guten Winde viele Surfer unterwegs und so könnt ihr hier perfekt eurem neuen Hobby nachgehen. Der Süden überzeugt mit flachen Buchten (Cala Mitjana) und mit einigen Buchten im Naturschutzgebiet (Cala Presili), die zu Fuß in gut 20 Minuten erreicht werden können. Hier bekommt ihr ein klares Wasser, eine tolle Aussicht und wenig Touristen, da eben nicht jeder 20 Minuten durch die Gegend läuft, um an diesen Traumstrand zu kommen. Wer Sightseeing machen möchte, ist auf Menora auch gut beraten. Hier gibt es die Kathedrale Santa Maria de Cuitadella und einige Paläste am Placa des Born in Cuitadella. Cuitadella ist dabei allerdings nicht die Hauptstadt, sondern Mao, aber sie hat sich zur beliebtesten Urlaubsstadt gemogelt, da ihr hier so viel unternehmen könnt. Authentische Fischerdörfer gibt es hier auch zu sehen und so darf ein Besuch im Binibéquer Vell im Südosten der Insel nicht fehlen. Da die Insel nicht so groß ist, könnt ihr alles innerhalb einer Woche anschauen und so mietet ihr euch am besten ein Auto.

Formentera Bucht Standuppadelling

Für Hippieflair: Formentera

Nun kommen wir wieder zu einer bekannteren Inseln, nämlich zu Formentera. Stars wie Leonardo DiCaprio und Kate Moss machen auf der 83 km² großen Insel Urlaub und kommen immer wieder. Sie haben ihren Narren an Formentera gefressen und so wollen wir euch heute auch überzeugen, dorthin zu fliegen. Der Strand Playa de Ses im Norden von Formentera wurde vor kurzem zum schönsten Strand in Europa gewählt. Kein Wunder, denn hier weist das Meer die gleiche Farbe wie in der Karibik auf, der Sand ist strahlend weiß und die Bucht wirklich sehr schön. Auf Formentera lebt das Hippieflair an jeder Stelle. Es gibt immer Mittwochs und Sonntags in El Pilar einen Markt, auf dem ihr Kunstwerk, Kleidungsstücke und Kulinarisches kaufen könnt. Wer Sightseeing machen möchte, geht zum Cap de Barbaria, in dem sich ein mittelalterlicher Leuchtturm befindet, der Schatten bietet und betreten werden darf. Unter dem Leuchtturm führt eine kleine Höhle entlang und wenn ihr dieser folgt, kommt ihr an einem schroffen Felsen mit frischer Meeresbrise wieder heraus. Wer Hippieflair haben will, ist hier an genau der richtigen Stelle angekommen.

Berg La Cabrera

Die Kleinste: La Cabrera

La Cabrera galt lange Zeit als Ziegeninsel, weil hier mehr Ziegen als Einwohner lebten. Sie ist gerade einmal 16 km² groß und es leben immer noch nur 20 Menschen dauerhaft hier. Für den Tourismus ist die Insel mittlerweile geöffnet, allerdings gibt es nur eine Herberge mit 12 Zimmern, sodass nie viele Touristen gleichzeitig auf der Insel sein können. Ihr könnt aber auch in einem Boot in einer verlassenen Inselbucht übernachten. Für das Sightseeing gibt es eine Festung, die ihr sofort seht, wenn ihr auf die Insel zufahrt. Die Burg stammt aus dem 14. Jahrhundert und war für den Schutz gegen Piraten da. Vor der Insel könnt ihr schnorcheln gehen und mit etwas Glück eine von den Meeresschildkröten zu Gesicht bekommen, die hier beheimatet sind.

Nie langweilig: Ibiza

Zu guter Letzt werfen wir noch einen Blick auf die Insel Ibiza, die derzeit in aller Munde ist. Wer richtig Party machen möchte, fährt auf die 572 km² große Insel und lässt sich von den Beats verzaubern. Die DJ- Szene gibt sich hier die Klinke in die Hand. Wer etwas erleben will, kommt also nach Ibiza. Vor Ort gibt es aber auch malerische Buchten, ein paar Wanderpfade, tolle Strände und Gelegenheit zum Surfen. Wer Hippies sehen will, geht auf den Hippiemarkt, der immer Samstags stattfindet und kauft sich Andenken an einen tollen Urlaub auf Ibiza. Für das Sightseeing könnt ihr eines der vielzähligen Museen besuchen, euch ein Konzert oder ein Theaterstück anschauen und euch eines der Bauhaus- Häuser anschauen. Wer will, kann Tauchen gehen, Kajak fahren, Segeln, Stand- Up- Paddeling oder Windsurfen gehen. Es wird also nie langweilig auf Ibiza und wer die Nacht zum Tag machen will, ist hier genau richtig.